Montag, 2. April 2018

Ostergedicht für eine Freundin


Meine Freundin ist müde,
es flieht sie der Schlaf.
Es fehlt ihr der Friede,
der Schmerz ins Herz sie traf.

Sanft möcht‘ ich sie wiegen
wie ein Kind an meiner Brust,
dass der Schmerz kommt zu Erliegen,
und sie am Leben wieder hat Lust.

Dass die Gedanken, die Schlimmen,
sie lassen in Ruh‘,
und für das böse Erinnern
die Tür bleibt zu.

Die Welt ist voll Lärm
und Banalität,
dort findet sie keine Wärm‘,
ein kalter Wind in ihr weht.

Sie möchte entschwinden,
verlassen die Welt,
doch was wird sie dann finden,
wenn keiner sie hält.

Ein Herz hier auf Erden,
vielleicht sogar zwei,
wollen zum Retter ihr werden.
Sie wünschen, ihr Leid wäre vorbei.

Doch darf sie noch hoffen,
denn wer so wird geliebt,
hat den schon getroffen,
der das wahre Leben gibt.

Den Tod er hat bezwungen,
dies an Ostern feiern wir.
Er hat auch ihr das Leben errungen,
und nun gehe ich und sag es ihr.

Sein Name ist Jesus,
ein Gott, der heilt.
Sie ihn nur anrufen muss,
im tiefsten Abgrund auf sie wartend
er weilt.

Samstag, 24. März 2018

Wenn Liebe in Hass umschlägt - vom Palmsonntag zum Karfreitag

Am Palmsonntag feiern wir den triumphalen Einzug von Jesus in Jerusalem. Die Menschen feiern ihn und jubeln ihm zu. Fünf Tage rufen dieselben Menschen "Kreuzige ihn!". Wie ist das nur möglich?

Ich habe es an mir selbst erlebt. Ich liebe einen Menschen sehr, bin bereit, alles für ihn zu tun. Ich bin überzeugt, dass nichts diese Liebe zerstören kann. Doch (vielleicht unbewusst) knüpfe ich bestimmte Erwartungen an diese Liebe, an diesen Menschen. Ich habe meine eigenen Vorstellungen davon, wie dieser Mensch sich mir gegenüber verhalten soll. Diese Erwartungen bleiben aber, zumindest zum Teil, unerfüllt. Er verhält sich anders, für mich unverständlich. Ich merke, wie sich Enttäuschung in mir breit macht. Ich versuche, sie zu ignorieren, trotzdem dran zu bleiben, den Menschen weiter zu lieben. Ich gebe alles. Und merke nicht, dass ich in Wirklichkeit nur mich selbst liebe und das, von dem ich glaube, dass dieser Mensch es mir geben kann, ja meiner Meinung nach muss. Ich habe mich für so edel und rein gehalten und war stolz auf meine Liebe. Und plötzlich spüre ich nur noch Enttäuschung, Wut und - Hass!
Ich bin entsetzt. Über mich selbst. Diese Selbsterkenntnis trifft mich schwer. Ich sehe mich in der schreienden Menge in Jerusalem. "Kreuzige ihn!" Da überflutet mich tiefe Reue. Und ich kann nur noch stammeln: "Danke, Herr Jesus, dass DU mich trotzdem liebst und für mich am Kreuz gestorben bist. Danke für Deine Liebe. Ich habe sie nicht verdient." Und mein Hass verwandelt sich wieder in Liebe. In Liebe, zu der ich nur mit Christus fähig bin.

Freitag, 23. März 2018

Mit Maria mir Vertrautes verlassen

Als Maria zustimmte, die Mutter Gottes zu werden, hat sie sich auf ein unglaubliches Abenteuer eingelassen! Und ein Abenteuer ist aufregend und furchteinflößend zugleich… Angst, Unsicherheit und auch Kummer sind Gefühle, mit denen man dann lernen muss umzugehen. Maria ist ihrem Sohn ihr ganzes Leben lang gefolgt, in guten wie in schlechten Augenblicken, und sie ist an seiner Seite geblieben, als er ans Kreuz geheftet wurde.
Unsere täglichen Routinen sind oft bequem, aber manchmal würde uns ein bisschen Abenteuer, mit allem was dies an Positivem und Negativem einschließt, wirklich gut tun. Wir müssen keine Angst davor haben, den uns vertrauten Bereich zu verlassen!
Sich einzulassen auf einen geistlichen Entwicklungs- und Reifungsprozess verlangt Mut, und ein Ja zu neuen Zielen kann sich zunächst als entmutigend erweisen. Maria hat ihr ganzes Leben aufs Spiel gesetzt, als sie sich auf ihre außerordentliche Mutterschaft einließ. Sie ist nie wieder dieselbe gewesen. Und man spricht noch heute von ihr, denn ihr Mut hat den Unterschied gemacht, für sie selbst und für die ganze Welt. Durch ihr Engagement, durch ihre persönlichen und geistlichen Überzeugungen hat sie den Lauf der Geschichte verändert.  
Wenn wir den Mut haben, Ja zu sagen, ist es wirklich unglaublich, wie viel positiven Einfluss jeder von uns auf seine Umgebung haben kann. 

Quelle: www.mariedenazareth.com/de/eine-minute-mit-maria/

Montag, 19. März 2018

Zum Hochfest des heiligen Josef

Ave Josef

Gegrüßest seist du Josef, Du bist reich an Gnaden,
der Herr ist mit Dir, Du bist gebenedeit unter den Männern,
und gebenedeit ist Jesus, die Frucht Deiner reinsten Braut.
O heiliger Josef, keuscher Bräutigam der allerseligsten
Jungfrau Maria, liebreicher Nährvater des Sohnes Gottes,
bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.


Fürbitte

Die Fürbitte ist eine Art, den anderen zu lieben. (Richard J. Foster)

Wenn wir Fürbitte tun, sind wir in Gottes Plan eingeschaltet worden. Es gilt, unser Herz dem Geiste Gottes, der in uns betet, zu öffnen. (Corrie ten Boom)

Unter Fürbitte wird das Eintreten vor Gott für jemanden oder für etwas verstanden. Wenn ich Fürbitte halte, führe ich in meinem allgemeinen Priestertum der Taufe eine Person in die Gegenwart Gottes, nicht in meinem Tun (magisches Ritual), sondern weil ich Gemeinschaft mit dem Herrn eingehe. In diesem geistlichen Tun ziehe ich alles, was in meinem Herzen ist, zu Gott. Und Gott hält Andenken, was ich in meinem Herzen habe. Wir dürfen da vertrauen, dass Gott das ganz ernst nimmt.
Jetzt, da Gott gedenkt, geschieht Heil. Gott greift in die Geschichte dieses Menschen heilbringend, vollendend, heilend, führend, schützend ein.
Halten wir also viel und überfließend Fürbitte für uns nahe Menschen, aber auch gerade fernen Menschen in Kriegsgebieten oder sonstwo.
Ein wichtiger Aspekt bei der Fürbitte ist es, dass wir dem Herrn keine Lösungsvorschläge geben, sondern einfach die Not vor ihn tragen. Dann können wir Gott es in kindlichem Vertrauen überlassen, in welcher Art und Weise er dem anderen hilft. Wenn ich die Not eines Menschen vor Gott hinstelle, dann trage ich diese Person vor das Angesicht Gottes.
Das Fundament der Fürbitte muss Liebe sein - denn die Liebe öffnet die Tür zum Herzen Gottes und sie öffnet auch die Tür zu den Herzen der Menschen. Und diese Fürbitte verändert auch meine Einstellung zum anderen Menschen. Vorurteile, Antipathien und Gleichgültigkeit werden abgebaut. Ich finde Zugang zu den Herzen derer, für die ich bete.

Quelle: www.jesusimpuls.blogspot.de

Sonntag, 18. März 2018

Gedanken zur Passion

Gott liebt es recht oft, das anscheinend überaus Schlimme und Widerwärtige gleichsam zum Samenkorn der unschätzbarsten SEGNUNGEN zu machen. (Arnold Janssen)

Wenn Jesus einen Menschen ruft, dann bittet ER ihn zu kommen und zu sterben. (Dietrich Bonhoeffer)

Er (Jesus) hat in den Tagen seines irdischen Lebens mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört worden aufgrund seiner Gottesfurcht. Obwohl er der Sohn war, hat er durch das, was er gelitten hat, den Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden. (Hebräer 5, 7-9)

Ja, das Leiden in der Welt ist furchtbar. Zur Zeit lerne ich gerade selbst den Gehorsam durch das Leiden, das Ausharren und Durchhalten im Leid. Das Schlimmste, das, wovor ich am meisten Angst habe, geschieht gerade. Schreckliche Gedanken und grausame Verlustängste. Hilflosigkeit und Ohnmacht.  Auch ich habe, wie Jesus, in den letzten Wochen viele Gebete mit Schreien und Tränen vor Gott gebracht. Ich habe aufbegehrt und mich ergeben. Ich habe Gott als den kennengelernt, der in seiner Liebe auch hart und unerbittlich sein kann.
Wir stehen jetzt mitten in der Fastenzeit, und ich erlebe diese Zeit in diesem Jahr so, als wäre ich damals in Israel, als Jesus nach Jerusalem ging, um dort für uns am Kreuz sterben, wirklich mitten drin und dabei. Ich erlebe innerlich alles mit. Das ist wahrlich Gnade. Harte Gnade, aber Gnade. Ich lerne den Gehorsam und das vollkommene Vertrauen in Gott. Und ich werde aus meiner Angst befreit werden.

Noch bin ich mitten drin. Doch ich gehe auf Ostern zu. Ich trage mein Kreuz mit Jesus. Ich folge ihm nach. Wenn ich mit Christus gestorben bin, werde ich auch mit ihm auferstehen.


Sonntag, 7. Januar 2018

Anbetung

Menschen habe die unglaublichsten Fähigkeiten und Talente. Jeder Mensch ist einzigartig. Die Menschheit als Ganzes bringt eine unfassbare Vielfalt an Möglichkeiten und Talenten hervor. Ich bewundere einen Schöpfer, der ein solches Wesen erschaffen hat! IHM gebührt alle Anbetung, Lob und Ehre!










Das sind nur einige wenige Beispiele. Mach dich selbst auf die Suche und staune, was du alles finden wirst. :)